Leider erweckt der BI Sprecher auf der Webseite Straba-Nord.de meines Erachtens einen falschen Eindruck von der Stimmung in der Gartenstadt.
Ohne damit die Leistungen und das Engagement der BI und des Sprechers Ralf Ellspermann schmälern zu wollen (!):
Bei der Demo am 8.10.2010 war klar herauszuhören, dass die Menschen hier Ihren Widerstand weiterhin kundtun möchten.
Der BI Sprecher Ralf Ellspermann sagt:
Auch wenn Ralf Ellspermann schreibt, dass die BI damit nicht gestorben sei, der Artikel erweckt dennoch den Eindruck eines Abgesangs.
Ralf Ellspermann hat gegenüber der Stadt und RNV die Rolle eines Sprachrohrs der Gartenstädter gegenüber Stadt und RNV übernommen und erweckt mit seinen Worten einen falschen Eindruck, deshalb diese Gegendarstellung.
Der Widerstand in der Gartenstadt ist noch nicht beendet!
WIR SIND DAS VOLK!
Hinweis: Bei der Baumpatenaktion sind noch Bäume zu vergeben. Ansprechpartner Herbert Alt.

12. Oktober 2010 um 09:08 |
Tja, dann soll “das Volk” auch mal den Hintern bewegen und bei Aktionen auch auf die Straße gehen, statt wie so oft in lezter Zeit nur “mental” dabei zu sein… die anderen werden schon richten… so langsam wird´s kindisch!
Leute, dann MACHT doch selbst mal was, statt euch immer nur zurückzulehnen und mit dem Finger auf andere zu zeigen!
Bin gespannt, wie viele Leute noch auf der Straße sind, wenn dieser Tag heute rum ist! Vor allem: Wie lange interessiert´s “das Volk” dann noch wirklich?
Hauptsache, man hat mal schnell ´ne Gegendarstellung geschrieben! Das geht auch vom Wohnzimmer aus… SUPER!
12. Oktober 2010 um 09:11 |
Eine Gegendarstellung zu schreiben wo es eigentlich keine benötigt da GEGEN bedeutet in die andere Richtung und das auch noch anonym finde ich dreist!! Die BI Straba-Nord macht weiter und da braucht es keine Gegendarstellung!! Die Bürger die das Vertrauen in die Bi setzten sind meines Erachtens nach nicht enttäuscht worden, im Gegenteil und selbstverständlich wird es auch weiterhin intelligenten und sinnvollen Widerstand geben. Dafür werde auch ich mich persönlich einsetzten!!
Es steht natürlich jedem in der Gartenstadt zu eigene Aktionen zu planen und durchzuführen wir sind eine Demokratie.
Kerstin Gartenstadtgallierin!!
12. Oktober 2010 um 19:23 |
Wie würde sich die BI wohl verhalten, wenn sie in der Gartenstadt in dem, von der Trasse betroffenen Gebiet wohnen würde?
Eine Interessengruppe basiert u.a. auf dem Prinzip der Reziprozität, wenn sie an ihr Ziel gelangen möchte – Individuen, deren partielle Eigeninteressen erfolgreich durch die Gruppe durchgesetzt wurden und, in Folge, sich nicht länger um die weiterbestehenden Interessen anderer Gruppenmitglieder kümmern, stellen sich selbst außerhalb dessen, was man Fair Play nennt.
Insofern hat die hiesige Gegendarstellung ihre Berechtigung, weiss man nun doch, wer zur Defektion neigt bzw. diese betreibt und sich außerhalb der allgemeinen Regeln menschlicher Kooperation stellt.
12. Oktober 2010 um 23:30 |
Herr Entenmann,
Ihr Beitrag ist eine Frechheit.
Wer uns Verrat vorwirft, hat offenbar nichts gelesen oder nichts von dem Geschriebenen verstanden (siehe http://www.straba-nord.de)
Die BI besteht aus Leuten aus der ganzen Gartenstadt.
Der GR hat heute beschlossen, die Anträge für die Fördermittel und das Baurecht zu stellen. Damit war zu rechnen und jetzt sind Realitäten geschaffen, die man weder wegdiskutieren noch wegdemonstrieren kann. In den diesen Anträgen zu Grunde liegenden Plänen wurden die Forderungen der BI bereits zu großen Teilen umgesetzt. Das ist ein Erfolg (übrigens auch für die Waldpforte)! Den lassen wir uns nicht nehmen. Jetzt werden die entsprechenden Verwaltungsverfahren eingeleitet. Von Lichterketten in der Waldpforte lassen sich die Bürokraten in Karlsruhe, Stuttgart und Berlin nicht beeindrucken. Und 30 oder 50 tausend Leute kriegen wir hier nicht auf die Straße. Oder glauben Sie an den Weihnachtsmann? Es werden eher 100 oder 200 sein und der November ist nah und er wird kalt und nass und dunkel.
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, die bürokratische Karte zu ziehen. In allen Verfahren gibt es viele Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen. Das nutzen wir ab jetzt. Allerdings sind da vor allem die unmittelbar Betroffenen gefragt. Die BI hat auch Grenzen.
Sorry, aber die BI stellt sich nicht außerhalb des Systems. Nicht mit mir.
Beste Grüße
Ralf Ellspermann
13. Oktober 2010 um 00:10 |
Herr Ellspermann,
die Art und Weise, wie Sie sich offensichtlich in Ihrem Erfolg sonnen, ist zurückhaltend ausgedrückt,
taktlos den Menschen gegenüber, die die Stadtbahn in der Waldpforte schlichtweg als Zumutung empfinden.
Denn jeder weiss ja, dass die Stadtbahn nun nicht durch Ihren Vorgarten rollen wird. Ein bischen weniger “Schampus”
wäre angebracht gewesen.
Sie beschädigen so selbst den Ihnen gebührenden Respekt. Das ist sehr bedauerlich.
Übrigens findet sich der Vergleich zu Stuttgart 21 auf der BI Webseite
http://h1693269.stratoserver.net/index.php/die-buergerinitiative/aktionen/104-lichter-menschenkette-fr-19ddh-waldpforte-usw.html
Lars Detmers
13. Oktober 2010 um 00:11 |
Sehr geehrter Herr Ellspermann,
wo habe ich etwas von “Verrat” geschrieben bzw. einen solchen behauptet?
Insgesamt enthält Ihr, von mir hier zitierte kurze Eröffnungssatz drei Kommunikationskiller – wenn Sie derart mit anderen Gartenstädtern ‘kommunizieren’ bzw. ‘kommuniziert’ haben, dann hat der obige Beitrag “Gegendarstellung” seine Berechtigung.
Mit den besten Grüßen & Wünschen
Wilhelm Entenmann
13. Oktober 2010 um 08:52 |
Ach, der liebe Herr Entenmann ist perfekt (Kompliment!)darin, Leute aufeinander zu hetzen… Macht ja wohl sonst nix den ganzen Tag außer an solchen “Plänen” zu schmieden. Der fühlt sich offensichtlich nur dann wohl, wenn er Leute gegeneinander aufwiegeln kann. Leute, merkt ihr das nicht? Ach, ist das “interessant” dem Schauspiel beizuwohnen. Der Gute wirft ein Steak und alle stürzen sich drauf. Seid ihr euch eigentlich nicht zu schade dazu?
Meiner Meinung nach, sollte jeder sein eigenes Hirn einschalten, bevor er / sie sich von solchen Leuten lenken lässt. Ich hoffe, dass es sich hier bei der ganzen Sache um Menschen handelt, die sich ihre eigene Meinung bilden können und es nicht nötig haben, dass man ihnen gewisse Gedanken vorkaut, die sie dann nur noch schlucken müssen. Bedenkt: IHR seid betroffen, Herr E. will nur spielen! Und genau mit solchen Dingen schafft er sich zu seiner Unterhaltung auch eine schöne Bühne!
Herr Entenmann: “RESPEKT!” Ich freue mich bereits heute auf ein weiteres Stück aus Ihrem Theater!
Gespannte Grüße
Lillifee Neu
P.S.: Herr Detmers: Wie ich gelesen habe, besitzen Sie eine eigene homepage zu diesem Thema (mit Verein in Gründung! – scheint mir eine gute Basis zu sein). Vielleicht ist es ja jetzt an der Zeit, die Schäfchen zu sammeln, da (ich zitiere aus Ihrem Beitrag) “ihr Vorgarten” offensichtlich noch betroffen ist (Frage außerhalb des Protokolls: Wohnen Sie in der Waldpforte, da Sie so stark auf das “Vorgartenproblem” eingehen?). Hhmm, ich dachte es geht um die “Sache”, aber offensichtlich geht es hier um etwas anderes… Tja, so kann man seine Kräfte auch vergeuden!
13. Oktober 2010 um 13:56 |
@Lillifee Neu
Danke für die vielen Komplimente über meine außerordentlichen Fähigkeiten – schlecht für jene, welche mich zum Gegner haben und gut für jene, welche meine Freunde sind.
Ich nehme einmal an, dass Sie mich fürchten – anders kann ich mir Ihren anonymen Kommentar nicht erlären.
13. Oktober 2010 um 19:54 |
o.k. Herr Entenmann, letzter Versuch einer Klarstellung (der Natur der Sache nach wiederhole ich mich weiter unten gelegentlich, aber manches muss eben öfter gesagt werden):
Defektion = Abtrünnigkeit = mildere Form des Verrats. Dies in Verbindung mit “Außerhalb der allgemeinen Regeln menschlicher Kooperation” ist der erste Kommunikationskiller. Mit dem Florett, versteht sich. Darin sind Sie Meister. Chapeau! Dass es darauf eventuell auch mal mit dem Säbel weitergeht, muss der Aggressor einkalkulieren (haben Sie aber bestimmt auch…). Wie krieg’ ich eigentlich das gelbe Ding mit dem Augenzwinkern hin?
Und jetzt zur Sache; in einem Aufwasch auch für Lars gleich mit, der mich auf einmal zu Siezen beginnt.
1.) Unser Protest hatte 2 “Flügel”. Die Arbeit in den Gremien (u.a. wegen der dort zu erlangenden Infos) und die Arbeit auf der Straße (Mobilisierung der Menschen).
2.) Wir haben uns stets so verhalten, dass wir von der Stadt trotz aller Härte in der Auseinandersetzung als ernsthafter und auch verlässlicher Gesprächspartner angesehen wurden. Verlässlich heißt auch, dass wir bis zur letzten Sekunde eben NICHT klein beigegeben haben.
3.) Diese Strategie hat dazu geführt, dass die Forderungen der BI zu großen Teilen umgesetzt wurden. Davon profitiert im Übrigen auch die Waldpforte, in der nach heutigem (!) Stand nur ein statt bisher 2 Gleise gelegt werden. Darauf kann die Gartenstadt stolz sein. Keiner muss den Erfolg klein reden.
4.) Mit dem GR-Beschluss ist eine neue Situation entstanden. Das Verfahren liegt nicht mehr in Mannheim sondern in Karlsruhe, Stuttgart und Berlin. Die dortigen Bürokraten lassen sich nicht von Kerzen tragenden Gartenstädtern beeindrucken.
5.) Der Adressat unseres Flügels “Straße” ist uns abhanden gekommen.
6.) Demonstrationen ohne Adressat sind irgendwie sinnlos. lat. demonstrare = zeigen, erklären, beweisen. Das ist aktiv, und erfordert einen passiven Rezipienten.
[6.a. Was macht ein Exhibitionist, wenn ihm keiner zuschaut?]
7.) Geänderte Rahmenbedingungen erfordern jedoch geänderte Strategien. Nachzulesen im Zweifel irgendwo bei Clausewitz, Caesar, oder Napoleon.
8.) In den bürokratischen Verfahren gibt es noch genug Ansatzpunkte. Und da die Stadt hier vielleicht mit liest, werden wir unsere Argumente nicht schon jetzt zeigen.
9.) Die Menschen sind nicht doof und können eine solche Argumentation verstehen. Weil sie der Wahrheit entspricht. Es sei denn, man macht ihnen falsche Hoffnungen (“Das da vorne sieht nur aus wie eine Wand. Lass uns mit Vollgas durchfahren!”)
Schönen Abend noch
13. Oktober 2010 um 20:37 |
@ Herr Entenmann:
welche weise Worte *piiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeep* (Rest vom Seiteninhaber entfernt)
@Lillifee Neu:
Ich schlage vor, Sie setzen Ihre Privatunterhaltung direkt mit Herrn Entenmann fort. Seine E-Mail dürften Sie sehr leicht finden.
Aus dem Schutz der Anonymität lässt sich leicht trollen
Schöne Grüße
Lars Detmers
14. Oktober 2010 um 07:15 |
Oh, sind wir jetzt “not amused”, Herr Detmers? Ich dachte es herrscht auch hier einge sog. “Pressefreiheit”. Kaum wird es unbequem oder läuft nicht so, wie man es gerne hätte, dann zensiert man mal kurzerhand. Auch dazu sage ich nur: “KLASSE”!
Übrigens gibt es auch an anderer Stelle Leute, die sich gerne im Schutz ihrer Anonymität “trollen” (siehe z. B. wkw o. ä.)
Vielen Dank für den “respektvollen” Umgang!
Herz-allerliebste Grüße sendet
Lillifee Neu
14. Oktober 2010 um 07:49 |
Jubel, ein Kämpfer gegen die Verbieteritis
Endlich sind wir mal wieder bei einem interessanten Thema angelangt.
Ich kenne einen davon, bei dem schimmeln – nicht anonyme Beiträge von mir – schon ewig auf Freischaltung….
Hier übrigens eines meiner Lieblingsvideos – mit Impressum
14. Oktober 2010 um 08:15 |
Vesteh ich jetzt wirklich nicht… Was hat es mit dem Video auf sich (übrigens sehr schön, danke für den Hinweis)?
Ganz Ihrer Meinung. Ja nix verbieten lassen, denn wie wurde so schön geschrieben “Wir sind das Volk”. Vielleicht sollte man gegen dieses Thema mal auf die Straße gehen…was meinen Sie? So macht das alles ja gar keinen Spaß… dann kann ich ich gleich Tagebuch führen, das sieht dann auch niemand, schade.
Noch eine Frage: Läuft das jetzt auch unter “Privatunterhaltung” oder wird das “gesendet”?
Viele Grüße
Liliane
14. Oktober 2010 um 13:35 |
Hallo Liliane,
Sie scheinen ja jede Menge aufgestauten Frust in sich zu haben, wenn ich lese, was Sie hier so loslassen. Meinen Sie nicht, dass man es Ihnen als Charakterschwäche auslegen könnte, wenn Sie sich hier so anonym auslassen?
Sonnige Grüsse
Lars
14. Oktober 2010 um 14:44 |
Ach Lars, Lillifee Neu aka Liliane ist der Prototyp des deutschen Kleinbürgers, der, wenn er Wut verspürt, seine Faust zornig [Zorn verstanden als hilflose bzw. nicht umsetzbare Wut] in der Tasche verbirgt, da er sich nicht in die Öffentlichkeit wagt, dabei zugleich jene neidet, welche sich diesen Schritt zu wagen trauen: Zorn und Neid, ein teuflisches Gemisch, das die Menschen zu hinterhältigen Wadenbeißern werden oder in Depressionen verfallen lässt.